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Junge und Mädchen
 

 

 

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  SINGLE SEX SCHULEN

Was wird an Mädchenschulen anders gemacht als an gemischten?

  • Die Lernatmosphäre fördert Risikobereitschaft, frei nach James Joyce „Fehler sind das Tor zur Entdeckung.“
  • Sie wirken den Einflüssen der Massenmedien entgegen, indem sie den Mädchen einen geschützten Rahmen bieten, um sich zielgerichtet und selbstsicher mit dem zwiespältigen Frauenbild der Tagespresse auseinander setzen zu können.
  • Sie unterstützen die „Du-Kannst-Es“ Philosophie. Alle Führungskräfte und Entscheidungsträger der Schule sind weiblich. Die Mädchenschulen zeigen ihren Schülern, dass jedes Mädchen Präsidentin sein kann, jedes Mädchen das Schlagzeug spielen kann und jedes Mädchen ein Fahrrad auseinander und wieder zusammensetzen kann.
  • Sie stellen sicher, dass das Lernen ohne soziale Ablenkung im Mittelpunkt steht. Ohne die Anwesenheit von Jungen, tendieren Mädchen dazu, ihre Intelligenz und Wissbegier offen zu zeigen und achten weniger auf altersbedingte Gedanken wie Beliebtheit oder Attraktivität.
  • Untersuchungen zeigen, dass Team- Problemlösen gut für Mädchen funktioniert. Deshalb wird im Unterricht umfangreich Gelegenheit für das gemeinschaftliche Lernen geboten.
  • Mathematik, Naturwissenschaften und Technologie sind feste Bestandteile des Unterrichtsplanes. Es wird erwartet, dass diese Fächer von allen Mädchen belegt werden und dies tun sie engagiert und fühlen sich dabei nicht gestört.
  • Sie legen den Fokus auf die Probleme des wahren Lebens wie beispielsweise Karriere, Arbeit und Geld, wo das finanzielle Geschick der Mädchen akzentuiert werden kann. Die Mädchen verstehen dadurch, dass nicht der reiche Prinz kommen und sie versorgen wird. Die meisten Frauen entscheiden sich selbst dafür, am Arbeitsleben teilzunehmen und erkennen die (finanzielle) Notwendigkeit. Zumindest sollte jede Frau in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen nach ihrer Ausbildung.
  • Sie fördern die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten, als natürliche Form: Teamgeist, individuelles Talent, körperliche Kondition zu entwickeln und die Fähigkeit Verlieren und Gewinnen zu können.
  • Es wird eine weibliche Atmosphäre erzeugt, in deren Mittelpunkt Fürsorge, Herausforderung, Zusammenarbeit und Wettbewerb stehen, mit dem Ziel, die Potentiale eines jeden Mädchen voll auszuschöpfen und ein Selbstbewusstsein aufzubauen, das sie durch Ihr ganzes Leben begeleiten wird. Mit diesem Anspruch honorieren Mädchenschulen die Meinungen der Frauen, die weiblichen Perspektiven und ihr feminine Sichtweise bestimmter Handhabungen.

Warum eine Mädchenschule? Der Unterschied in der Mädchenerziehung. Fordham Urban Law Journal. Dezember 2001

Kommentare ehemaliger Schülerinnen

 
 


Katharina, Schülerin der The Andrews 2001-2003, 2 Jahre mit Abschluss