ssb Nottebohm Schul- und Studienberatung, Internate USA, Kanada
Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner für junge Leute auf der Suche nach einem Auslandsaufenthalt in den USA und Kanada.
ssb Nottebohm Schul- & Studienberatung mit Internaten in den USA und Kanada im Programm
Unser Schwerpunkt liegt dabei auf Boarding Schools (Internaten), auch und gerade mit sportlichem Profil. Schülern helfen wir zu finden, welche Schule zu Ihnen passt. Eltern beraten wir so gut, dass sie ihre Kinder getrost ziehen lassen können.
Unser Ausbildungskonzept beinhaltet eine Schullaufbahnberatung, die sich über Schulzeit und Abschluss hinaus, zum Studium und bis in den Berufseinstieg erstreckt. Gemeinsam erarbeiten wir ein Bildungsprofil, das dem Jugendlichen individuell angemessen wird.
Das Team von ssb Nottebohm setzt sich aus erfahrenen Pädagogen zusammen, die seit vielen Jahren mit den Bildungssystemen diesseits und jenseits des Atlantiks vertraut sind. Sie begleiten Schüler und deren Eltern vom ersten Kennen lernen an, in der Vorbereitungszeit, mit einem Besuch vor Ort bis über die Rückkehr hinaus.
Im Verbund mit anderen Partnerorganisationen beraten wir Sie gerne umfassend über alle Möglichkeiten (Schulbesuch mit Unterbringung in Gastfamilien, Englisch als Fremdsprache und Sprachzentren in Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland).
Die Begeisterung der Jugendlichen und das Vertrauen der Eltern sind uns Lob und Ansporn.
Welcome to ssb Nottebohm High School and College Consulting (ssb)
We are your competent partner if you're a young person wanting to spend time in the USA or Canada. Our specialty is in boarding schools, many of which have a special emphasis such as a particular sport or the arts. We help both schools and young people find just the right match. We provide you, parents, with solid advice, information and experience to help you feel completely comfortable letting your child stretch his/her wings.
Our educational concept includes a comprehensive school career advising which does not limit itself to the high school years but looks ahead to college and career. We work together to develop an educational profile which fits each individual young person.
The ssb Nottebohm team is made up of experienced educators who are very familiar with the educational systems on both sides of the Atlantic. They "accompany" high school and college students and their parents from the first meeting, through the preparation phase, during the time abroad (including a personal visit!) and after your return home.
We have trusted partners who specialize in other areas and types of stays abroad, and are more than happy to talk with you about all sorts of options such as family stays, English as a Foreign Language, and language centers in Europe, North America, Australia and Japan.
The young people's enthusiasm and the parents' trust serve to encourage and motivate us in this exciting task.
Jede Person die sich überlegt in ein Internat zu gehen, wird eine Frage sofort beschäftigen: What about my roommate?
Nachbarn generell sind ja immer so eine Sache- manchmal liebt man sich, manchmal hasst man sich, auf jeden Fall muss man nebeneinander überleben. Das gleiche gilt auch für eine Person, mit der man quasi 10 qm2 teilt: Man kann sie sich nicht aussuchen, man muss aber auf alle Fälle mit ihr auskommen. Oder nicht?
Als ich das erste Mal mein neues Zimmer betrat und meine neue Zimmergenossin traf wurde mir nur ein übelgelauntes „Hello“ entgegen geraunzt. Nicht gerade das, was ich erhofft und irgendwie auch erwartet hatte. Die nächsten zwei Wochen waren mit für mich unüblichem Schweigen gefüllt und im Nachhinein betrachtet haben Shelly und ich in den sechs Monaten unseres Zimmerteilens nicht mehr als 2 Stunden miteinander gesprochen.
War ich am Anfang mehr als schockiert und enttäuscht, habe ich inzwischen die Vorteile dieser Beziehung erkannt. Shelly und ich- wir lieben uns nicht, wir hassen uns nicht, wir interessieren uns nicht wirklich für einander. Und das kann riesige Vorteile haben. Manchmal ist mein Tag so voll gestopft mit Emotionen, dass ich eigentlich ganz froh bin, das Shelly mir nicht auch noch irgendwelche Freudesausbrüche oder Streitereien abverlangt.
Leute, die Zimmer mit ihren besten Freunden bewohnen, haben zwar Spaß aber hin und wieder auch echten Ärger. Shelly und ich haben bei genauerer Betrachtung die Beziehung, die uns am wenigsten Energie abverlangt. Nicht das ich sage, das wäre das allerbeste für mich: Ich liebe es, zu reden, rumzualbern und Personen in meinem nächsten Umkreis besser kennen zu lernen. Mit Shelly hat das nie geklappt- ihre Eltern haben sie aus Korea fortgezerrt und auf ein Internat gezwungen, auf das sie nicht will. Das Leben empfindet sie als Qual und eigentlich würde es ihr reichen, hinter ihrem Laptop fest gekettet mit alten Freunden zu chatten. Das ist natürlich nicht ganz meine Einstellung von einem perfekten Internatsleben, was uns beide noch unterschiedlicher macht.
Was ich aber sagen will ist, dass man jeder Beziehung etwas Positives abgewinnen kann. Manchmal bin ich Shelly für ihre Ruhe einfach nur dankbar (auch wenn mich ihre Teilnahmslosigkeit in anderen Situationen wieder verrückt machen könnte). Aber ich habe ihr einiges zu verdanken: Ich bin vorsichtiger im Umgang mit Lautstärke geworden, kann meine persönlichen Bedürfnisse hinsichtlich Privatsphäre total einschränken und habe gelernt mit Menschen, die sich einfach nicht für mich und meine Gefühle und Gedanken interessieren umzugehen. Das mag hart klingen, aber es ist eine Erfahrung, die mich wesentlich realistischer und sicherer gemacht hat. Jeder Roommate offenbart irgendeine neue Erfahrung- man muss sie nur annehmen und das Beste daraus machen. Und manchmal wird man auch überrascht: Als Shelly und ich uns das letzte Mal für die Ferien getrennt haben, hat sie mich sogar umarmt.