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ERFAHRUNGSBERICHT

Anna Schaberger (September 2005)
Bericht 1 von 5

 

 
 
Hallo,
mein Name ist Anna Schaberger und ich bin aus Karlsruhe (Baden- Württemberg).
Ich bin 16 Jahre alt und werde während der 11 Klasse mein Jahr in Amerika (Maine) verbringen. In meiner Freizeit tanze ich leidenschaftlich gerne.
Dieses Jahr habe ich des Weiteren angefangen Volleyball zu spielen.
Weitere Hobbies sind auf jeden Fall das Theater spielen und Klettern, beides kann ich auch an meiner Schule weiter führen.
Auch hat mich schon vorher die Neugier gepackt und so habe ich letzten Sommer mit einer Freundin für ein paar Wochen in England (nähe London) in einem Kindergarten gearbeitet und das Land entdeckt.
Ich habe schon früher mit dem Gedanken gespielt, für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Als ich in Erfahrung gebracht hatte, dass es am sinnvollsten ist in der 11 Klasse zu gehen, begann ich und meine Eltern nach Informationen und Möglichkeiten zu suchen.
Uns war die Organisation ssb schon bekannt und wir wussten, wie zuverlässig diese ist.
Meine Gründe nach Amerika zu gehen waren ziemlich verschieden.
Zu einem natürlich die Praktischen :
  • fließend Englisch reden ,verstehen und schreiben zu können
    (was auch später im Beruf zum Vorteil ist)
  • ein interessanter Lebenslauf
  • kleine Klassen
  • hoher Standart
  • viele Möglichkeiten sich auszuprobieren

Zum anderen war es aber auch die Abenteuerlust:

  • selbstständig etwas meistern
  • eine neue, unbekannte Umgebung
  • eine neue, ungewohnte Sprache
  • alleine sein ohne Familie, Freunde

Und nun werde ich am 5. September nach Amerika fliegen, um dort auf die
Gould Academy zu gehen. Ich hatte das große Glück, von dieser Schule ein Stipendium An-geboten zu bekommen, worüber ich mich natürlich sehr gefreut und daraufhin auch diese Schule gewählt habe.

schaberger

Zu den Vorbereitungen :
Die Vorbereitungen bestehen hauptsächlich aus vielen Formularen.
Diese darf man nicht unterschätzen, manchmal dauerte es mehrere Stunden, diese auszufüllen. Auch sollte man sich rechtzeitig um Impfungen oder Teste kümmern, damit nicht zuviel Zeit zwischen den Impfungen liegt, sodass man am Ende zu wenig Zeit hat. Auch müssen manche Impfstoffe erst bestellt werden! Doch am eindrucksvollsten ist, die Beantragung des Visums. Hierbei mein Tipp : Vermeiden von Metallringen oder Nietenhosen, da man durch Metallde-tektoren laufen muss. Auch sollte man immer ein wenig Kleingeld dabei haben, für eventuell vergessene Sachen, die man dort dann an Automaten kaufen kann.

Zum Vorbereitungswochenende:
Ich habe das Vorbereitungswochenende genossen, es war schön mit anderen Schülern zusammen zu treffen, die auch nach Amerika gehen werden. Auch fand ich es klasse, dass man uns vor eventuellen “Fettnäpfchen“ gewarnt hat. Des Weitern wurden kulturelle Unterschiede erläutert und Fragen beantwortet. Es gab auch noch Programmpunkte wie eine Talentshow, Morgenjoggen und Diskussionsrunden.
Es war eine tolle Stimmung und hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Nun kommt der Tag der Abreise immer näher und ich muss zugeben, dass es mir persönlich doch sehr schwer fällt. Fragen wie: warum gehe ich denn? Hier ist doch alles so schön!
Oder hätte ich mich besser vorbereiten sollen?!, schwirren einem dann doch im Kopf herum.
Doch es gibt auch schöne Momente, wie die Kurswahl z.B., wenn man Kurse wählen kann, auf die man sich freut und die einen wirklich interessieren.
Der Abschied von Freunden fiel mir weniger schwer, da ich weiß, dass sie auch noch nach einem Jahr da sein werden. Nur der Abschied von Familie, Kater und Freund fiel dann doch teilweise schwer. Doch auch die Vorfreude wird immer stärker! Man darf sich nur nicht entmutigen lassen! Solange man sich doch auf seine Schule freut und das positive im Blick behält, genauso wie dass es eine unglaubliche Erfahrung sein wird. Außerdem kommt man ja wieder. Jedenfalls ist es ein lustiger Wechsel von Freude und Kummer. Doch vorwiegend ist die Freude, vor allem in den letzten paar Tagen vor dem Flug. Auch habe ich meine letzten Tage in Deutschland damit verbracht, mich zu verabschieden und mit meinen Freunden zu feiern. Von ihnen habe ich viele liebe Wünsche und kleine Andenken mitbekommen. So kann ich mit einem Stück Heimat aufbrechen, was doch beruhigend ist.
Jedenfalls freue ich mich jetzt schon sehr auf meinen Aufenthalt und bin gespannt was kommen wird.

 
 

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