Vorbereitungstreffen 2006 in Dortmund
Zunächst möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Robert Nagel, ich wohne in Heidelberg, spiele Fußball und Tennis und werde ab August in den USA die Mercersburg Academy besuchen. Dies wurde mir unter Mithilfe von ssb ermöglicht. Im Zuge der umfassenden Vorbereitungen auf dieses Jahr, fand für alle Teilnehmer ein Vorbereitungswochenende statt. Ich fuhr mit der Einstellung nach Dortmund, dass diese vier Tage hoffentlich schnell vorbei seien, damit ich nach Hause konnte, wo ein Tenniscamp anstand. Bei meiner Abfahrt jedoch wollte ich so recht gar nicht gehen, weil die vier Tage einfach fantastisch waren. Die gesamte Zeit herrschte eine durchweg positive Grundstimmung vorgelebt durch unsere wunderbaren Betreuer, hatte jeder fast ständig ein Lächeln auf den Lippen.
Kaum in Dortmund angekommen, bekam jeder eine Mappe mit Unterlagen, die sowohl das Wochenende, als auch die restliche Zeit in Deutschland betrafen. Nachdem man sich mit seinen Roommates bekannt gemacht hatte, was durch die Namensschilder auch erheblich erleichtert wurde , trafen sich alle zur Welcome Session. Dort wurden wir in unsere Gruppen eingeteilt, nicht wie im Vorjahr gelost, sondern nach Gebiet in den USA geordnet, diese Gruppen mussten in einem Wettkampf über das Wochenende ihre Kreativität, ihren Willen und im Mathe-Test, einige auch ihr ganzes Können zeigen ;-) .

Die diesjährigen Gruppen waren: die Dalhousie Tigers (für Kanada), die Chicago Bulls (für den Nordosten der USA), die Orlando Solarbears (für alles südlich von Virginia) und zuletzt die siegreichen Detroit Lions (die nicht genau zugeordnet werden können, weil auch eine Califonierin sich zu uns verirrt hatte). Ab da verbrachten wir die meiste Zeiten mit unserer Gruppe, in der ersten Session stellte jeder Fragen, die ihm/ihr schon kürzer oder länger auf der Zunge brannten, diese Fragen wurden über das Wochenende verteilt in den verschiedenen Sessions (A day in a life…, Culture Session, Health and Rules) beantwortet und anschließend kleine Tests geschrieben. Außer den Tests flossen auch Pünktlichkeit, Engagement, die Cheers und die Talentshow in die Wettkampfwertung ein. Den Wettkampf gewann am Ende doch sehr knapp und nur auf Grund des neuen Cheers, weil der alte den anderen so gut gefiel ;-) , die Detroit Lions. Merkt euch, weckt niemals einen schlafenden Löwen!
Den Samstag und Sonntag setzten wir uns unter Prof. van den Berghs Leitung mit kulturellen Unterschieden, verschiedenen Kommunikationstypen und deren Wirkung auseinander. Dies bildete den Abschluss eines perfekten Wochenendes, das nicht einmal durch das wirklich schlechte Wetter getrübt wurde.