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"...und Jungsschulen ebenso!“ Maximilian Franke- 2-Jahres-Schüler 2005-2007 an The Kiski School, PA:
Mein Auslandsjahr 2005/2006 habe ich in Pennsylvania, USA, auf einem reinen Jungeninternat (single-sex boarding school) verbracht. Die Erfahrungen die ich dort gemacht habe waren zuerst komisch, da auf einer „boy school“ keine Mädchen anzufinden sind. Das war natürlich ungewohnt für mich, weil ich von einer ganz normalen Realschule kam, wo je nachdem Jungen und Mädchen zur Schule gehen. Wie auch immer habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt, und langsam wurden mir sogar die Vorteile einer Boy School bewusst. Ohne die Anwesenheit von weiblichen Schülern konnte ich mich viel besser auf die Schule konzentrieren, wo ich doch in Deutschland viel mit den Mädchen im Unterricht “kommuniziert“ habe. Das war in Kiski nicht der Fall. Ich will jetzt nicht sagen, dass Mädchen einen enormen Einfluss auf das Lernverhalten männlicher Kommilitonen oder Schüler haben (und umgekehrt), doch gerade in der Schulzeit sollten Schüler und Schülerinnen sich lieber auf die Schule konzentrieren. Dass ich jetzt die kompletten neun Monate kein einziges Mädchen gesehen habe, stimmt natürlich nicht. Unsere Schule hat öfters Tanzbälle oder sonstige Feiern veranstaltet, wo benachbarte Mädchenschulen zu uns nach Kiski eingeladen wurden. So lernte ich auch wie man sich vernünftig gegenüber jungen Damen verhält.
Im Moment habe ich drei Monate Sommerferien, in denen ich alles nachholen kann was ich in den letzten neun Monaten verpasst habe ;-)
Also, wer mal in den Genuss eines amerikanischen Jungeninternats kommen will, der sollte es schon versuchen.
Mit freundlichen Grüßen,
Maximilian Franke
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