ssb-nottebohm header
Junge und Mädchen
 

 

 

   englische Flagge Englisch

 

     
 

ERFAHRUNGSBERICHT

Sara Maatz (Januar 2010)
Bericht 1 von 3

Vor der Abreise
Ich bin Sara Maatz und am 26. April 1993 geboren. Ich wohne in Herford und studiere neben der Schule als Jungstudentin Klarinette an der Hochschule fuer Musik in Detmold. Ausserdem spiele ich auch Klavier. Ich mache zudem gerne Sport; Ich liebe Fussball, schwimme sehr gerne und bin auch oft im Fitnessstudio oder joggen. Wenn dann noch Zeit uebrig ist, lese oder schreibe ich gerne. Ich verbringe mein 11. Schuljahr (2009/2010) als Junior an der Westtown School in Pennsylvania. Auf ssb bin ich durch meine Schwester gekommen, da sie ihr 11. Schuljahr an der Andrews Osborne Academy in Ohio verbracht hat. Schon damals habe ich den Ablauf mit verfolgt und wusste somit in etwa, was alles auf mich zukommen wuerde.
Trotzdem hatte ich noch viele Unsicherheiten und offene Fragen. Insofern hat mir das Vorberitungstreffen in Weinheim sehr geholfen, da ich endlos viel fragen konnte und alle Fragen auch geduldig beantwortet wurden - sei es von Alumni's, die zu Gast waren, Vertretern verschiedener Schulen oder dem ssb - Team selbst.
Waehrend dieses Seminares habe ich viel gezweifelt, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Ich machte mir vor Allem Sorgen um die strengen Regeln, und das dicke Handbuch meiner Schule jagte mir Angst ein. Als ich in Weinheim abends im Bett lag, musste ich schrecklich viel nachdenken und habe mir die ganze Zeit versucht auszumalen, wie es wohl sein wird.

Freunde beim Fastfood essen Mädels in der Gruppe Schneeberg Mädels mit Pferd 3 Mädchen
Sara mit Fastfood Mädels im Schulbus ...mit Hüten Schuleinfahrt Schulgebäude
Schulgebäude Seite Internet Wohnhaus Speisesaal Schnee im Wald

Als die Abreise dann immer naeher kam, wusste ich ueberhaupt nicht, was ich machen sollte. Meine Schwester hatte damals eine grosse “Farewell – Party” gemacht, um sich von Allen gebuehrend zu verabschieden. Ich wollte das aus irgendeinem Grunde nicht, und hatte mich daher entschlossen, lieber eine “Welcome – Back – Home – Party” im Sommer 2010 zu feiern.
Das machte aber das Abschiednehmen auch nicht einfacher, denn so musste ich mehr oder weniger jedem einzeln “tschuess” sagen. Es lief dann am Ende darauf hinaus, dass ich nicht Allen richtig gerecht werden konnte. Das Ganze, was da passierte, war irgendwie so unwirklich und ich habe es gar nicht so richtig wahrgenommen.
Ich hatte komischerweise keinen Bammel. Ich war einfach nur gespannt und interessiert an dem, was kommen wuerde. Auch als ich meiner Mutter am Flughafen eine letzte Umarmung gab, war es nicht so schlimm. Natuerlich liefen ein paar Traenen, aber meine Mutter war ganz relaxed.
Wahrscheinlich, weil sie das alles schon von meiner Schwester her kannte.
Der Abschied von meiner Schwester war der Schlimmste. Ich kann nicht erklaeren, warum es schlimmer war als mit meiner Mutter, aber es war einfach furchtbar. Wir konnten unsere Traenen nicht stoppen und waren ziemlich am Ende.
So bin ich dann am 24. August 2009 nach Amerika abgeflogen.

 
 
Übersicht
  |  Bericht 1
| Bericht 2 | Bericht 3