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ERFAHRUNGSBERICHT
Niels Remberg (September 2009)
Bericht 1 von 2
Der Countdown läuft!!! In genau einer Woche fliege ich von Düsseldorf über München, über Charlotte nach Lynchburg. Dabei ist es ein Vorteil, dass mich ab München ein weiterer SSB-Austauschschüler nach Lynchburg begleitet, so dass man sich vorher noch viel über die Vorbereitungen und dem kommenden Jahr austauschen kann.
Also erstmal einmal etwas über mich selbst: Ich heiße Niels Remberg und bin 16 Jahre alt. Ab den 26.8.2009 bis zum 27.5.2010 werde ich an der Virginia Episcopal School (VES) in Lynchburg ein Auslandsjahr absolvieren. Was man sonst so über mich wissen sollte? Gute Frage :P Auf jeden Fall verbringe ich gerne meine Zeit mit sportlichen Aktivitäten. So spiele ich dreimal die Woche Fußball in einem Verein und gehe am Wochenende lange Joggen. Außerdem treffe ich mich gerne mit Freunden, wobei wir dann meistens auch unsere Zeit draußen verbringen.
Nun gut, soweit eine kleine Beschreibung über mich. Also nächste Woche fängt alles an und mein Leben wird sich erstmal komplett verändern. Doch alles begann schon viel früher, mit der Idee, wie ich überhaupt zu einem Auslandsjahr kam. Dazu ist soweit zu sagen, dass viele Freunde und Bekannte ein Jahr in Amerika verbracht haben und es ihnen wirklich sehr gefallen hat. Außerdem bringt es viel für die englische Sprache und man lernt andere Kulturen kennen, somit war für mich klar, dass ich ein Auslandsjahr machen will. Nachdem ich mich für VES entschieden hatte und schon einige Vorbereitungen bewältigt worden waren, fand auch schon das Vorbereitungstreffen in Dortmund vom 4.6-7.6 statt. Hierbei lernte ich einige Austauschschüler kennen, die denselben Weg wie ich gehen werden. Bis heute habe ich zu vielen noch Kontakt und man tauscht sich über die kommenden Wochen und Monate aus. Den Aufenthalt in Dortmund habe ich sehr genossen, da wir dort vieles über unsere kommende Zeit in Amerika/Kanada erfahren haben. Zusätzlich gaben uns ehemalige Austauschschüler, wie Gespräche in kleineren Gruppen oder Rollenspiele, mögliche Verhaltensweisen und Problemlösungen, weitere Einblicke in den Auslandsaufenthalt. Erstaunlich fand ich, hinzukommend noch, dass bei der 4 stundenlangen Präsentation über wichtige interkulturelle Themen von Herrn Opgenhoff keine Langeweile auftrat, da er durch seine besonders positive Art der Vortragungsweise die Themen interessant rüberbrachte. Ein großes Lob an Herr Opgenhoff!!!
Seit diesem Treffen war es nun an der Reihe die restlichen Vorbereitungen abzuschließen, sodass ich noch einige Anziehsachen kaufen, wie auch das sogenannte „Summer Reading“, sprich für die Schule über die Ferien Bücher zu lesen, noch erledigen musste. Da ich einen höheren Kurs in Spanisch gewählt habe, musste ich mich dafür noch mit Vokabeln- und Grammatiklesen vorbereiten. Doch nach all dieser Arbeit beginnt das große Erlebnis schon nächste Woche und ich bin schon sehr aufgeregt. Es ist komisch, schon bald alle Freunde, die man hier in Deutschland hat, für 9 Monate hier zurückzulassen, jedoch hilft es darüber mit allen zu reden. So bleibt mir besonders der Satz von einem ehemaligen Austauschschüler in Erinnerung: „Über Freunde usw. brauchst du dir keine Gedanken zu machen, denn bald wird sie die Sehnsucht nach dir überwältigen und sie werden sich schon bald auf deine Wiederankunft freuen.“ Also solange genieße ich noch die Zeit mit allen hier in Deutschland, bis ich nächste Woche fliege. Und allen anderen Austauschschülern wünsche ich viel Spaß in der kommenden Zeit. Zum Schluss danke ich noch vor allem SSB, VES und meinen Eltern, die überhaupt dieses ermöglicht haben.
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