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Mittlerweile hat das zweite Semester meines Seniorjahres begonnen und wir stecken mitten im Winter, was in Vermont Tonnen von Schnee und eisige Temperaturen bedeutet. Über Weihnachten hat es ausgiebig geschneit und zu unserem nahegelegen Berg „Burke Mountain“ unternehmen wir so einige Ski- und Snowboardausflüge an den Wochenenden. Ein weiteres Highlight um diese Jahreszeit ist die Baskettball und Eishockey Saison. Bei allen Spielen versammelt sich die ganze Schule um unser Team lautstark anzufeuern und es ist jedes Mal aufs Neue ein wunderbares Erlebnis mit all meinen Freunden.
Ich lebe mit 28 Mädchen aus über zehn verschiedenen Nationen zusammen und mittlerweile haben wir es uns in unserem Dorm „Sheepcote“ richtig gemütlich gemacht. Photos von unseren gemeinsamen Aktivitäten und Mitbringsel aus allen Ländern hängen bei uns an den Wänden, was eine heimische Atmosphäre verschafft. Sonntagabends setzten wir uns immer zusammen und haben super viel Spaß bei Chips, Salsa und einem guten Film. Natürlich streiten wir uns auch gelegentlich, was sich natürlich nicht vermeiden lässt, wenn man auf so engem Raum zusammen lebt, aber meistens ist es nach kurzer Zeit wieder gut und wir liegen uns lachend in den Armen. Seit fünf Monaten leben wir jetzt schon zusammen und langsam haben wir den Dreh heraus, wie andere Kulturen ticken! Koreaner sind zum Beispiel immer Nachtaktiv und Taiwanesen bestehen darauf als Taiwanesen bezeichnet zu werden und nicht als Chinesen. Diese Kleinigkeiten machen einen riesigen Unterschied für diese Mädchen und es ist immer wieder aufs Neue spannend, etwas über andere Sitten und Länder zu erfahren.
Im Februar stehen wieder aufregende Events an und unter anderem werden wir einen „Valentines Dance“ schmeißen und ein Fest für alle Dorm Students organisieren. Die Zeit vergeht mal wieder viel zu schnell und ich habe kaum Zeit für all das, was ich mir vorgenommen habe, hier in Vermont zu tun. Mein Seniorjahr neigt sich schon langsam den Ende zu, was mich jetzt schon wahnsinnig traurig macht. Aber bis es endlich so weit ist, werde ich noch einiges in St. Johnsbury erleben und mit meinem Mädels den Dorm auf den Kopf stellen!
„Adios mis amigos“, wie meine Mexikaner jetzt sagen würden!!
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