Hey everyone!!
Es ist so viel passiert am Ende der 12. Klasse, dass ich davon wahrscheinlich die Hälfte vergesse.
Zuerst will ich euch von meiner Reise nach Südafrika erzählen. In der ersten Woche waren wir an der Partnerschule von Appleby, Stanford Lake College. In der Nähe dieser Schule gab es eine sehr arme Grundschule und dort haben wir direkt am Tag nach unserer Ankunft angefangen zu arbeiten.

Auf einer Wiese direkt neben der Schule haben wir angefangen einen Spielplatz zu bauen. Gleichzeitig haben wir ein Klassenzimmer renoviert und auch sonst die Schule wieder auf Vordermann gebracht. Am Ende konnte man sehen wie dankbar die Lehrer/innen und die Schüler/innen uns waren. Natürlich hatten wir auch eine Möglichkeit mit den Schüler/innen zu spielen und wir waren alle froh, dass wir dort so gut helfen konnten.
In der zweiten Woche sind wir etwas weitergereist und haben an einer HIV/AIDS-Klinik mitgeholfen. Dort haben wir gesehen wie man HIV-Tests durchführt und wie man Patienten dann behandelt. Wir haben natürlich auch mitgeholfen, dort den Patienten Suppe zu servieren. Einen Nachmittag haben wir auf einer Gemüseplantage gearbeitet und dort das Leid der Arbeiter gesehen. Immer wieder hatten wir auch einen Tag frei. Zum Beispiel haben wir einen Tag eine Safari durch den Kruger Nationalpark gemacht und dort unzählige Tiere gesehen.
Nach diesen Ferien war die Schule etwas stressig, da es auf die Abschlussprüfungen zu ging und alle mussten viel lernen. Ich habe noch ein langes Wochenende bei einem Freund in London (Ontario, nicht in England) verbracht und wir hatten dort viel Spaß. Für mich sind die Prüfungen gut gelaufen. Nach den Examen war das Abschlussfest der Schule, an dem alle Abgänger ihre Abiturzeugnisse bekamen und gefeiert wurden. Am Tag danach war dann noch Abiball. Zuerst war die ganze Stufe in Toronto im Hotel Four Seasons, wo der eigentliche Ball stattfand. Wir hatten sehr gutes Essen und danach noch eine kurze Präsentation über die Laufbahn der Graduates. Danach war ich noch auf einer privaten Party, wo ausgiebig gefeiert wurde. Am Tag danach ging leider schon mein Flieger nach Hause.
Für diese tollen und erfolgreichen 2 Jahre in Kanada danke ich von ganzem Herzen Johanna Seidler, Monika Nottebohm und Dagmar und Bruno Schiefer von ssb-Nottebohm, die mich immer super beraten und unterstützt haben.