|
So hier folgt mein zweiter Bericht meines Aufenthaltes an der Kiski School in Pennsylvania. Ich bin jetzt seit etwa drei Wochen hier, und bin echt glücklich mich für dieses Auslandsjahr entschieden zu haben. Mein Flug hierher nach Saltsburg war sehr lang und ich war sehr müde als ich hier an der Schule ankam. Ich bin morgens in der Früh um 5 Uhr aufgestanden, um dann über Chicago(wo ich 7 Stunden Aufenthalt hatte) nach Pittsburgh zu kommen. Dann hat mich ein Shuttlebus der Schule zum Campus gefahren und mich in meinen Dorm gebracht.
Am nächsten Morgen hab ich dann erstmal ausgepackt und mir das Gelände angschaut. Der Campus der Schule ist riesig und es gibt viele Gelegenheiten Sport zu treiben, zu lernen oder auch einfach mal nur zu relaxen (die Möglichkeiten sind da, doch die Zeit zum relaxen ist sehr gering). Mein Roomate kommt aus New Orleans, Louisiana. Er ist super nett und ich komme echt gut mit ihm zurecht. Ich denke, da habe ich echt Glück gehabt. Letztes Wochenende war ich mit meinem Roommate, und zwei anderen Freunden die wir hier kennengelernt haben, in einem Haus an einem See. Einer der Freunde wohnt dort und wir sind mit vier Jungs dahin gefahren und haben ein Wochenende mal relaxt, ausgeschlafen und einfach mal gemacht was wir wollten und vor allen Dingen, wann wir wollten.
Aber das Kiski einen strengen Tagesplan hat finde ich auch gut, denn dadurch ist es alles viel organisierter und man fühlt sich nicht ausgeschlossen, wenn man gerade Study Hall hat, weil alle es haben. Also insgesamt komme ich mit Kiski echt gut zurecht. Außerdem hat meine Schule ein enorm großes Sportangebot. Sie haben über 20 verschiedene Sportarten und ich habe mich für Tennis im Herbst, Schwimmen im Winter und wieder Tennis im Frühling entschieden. Wir haben jeden Tag Training und es sind einige gute Spieler hier mit denen es Spaß macht zu spielen.
So nun aber zum schulischen…Also ich habe meine ersten Tests geschrieben und bin mit den ersten Ergebnissen auch ganz zufrieden. Natürlich ist es schwer am Anfang in den Unterricht reinzufinden, da man es nicht gewohnt ist, dass der Unterricht in Englisch gestaltet wird, aber damit hatte ich nur die ersten drei Tage ein wenig Schwierigkeiten. Die Lehrer sind alle sehr hilfsbereit und man kann jederzeit mit Fragen, Problemen oder anderen wichtigen Dingen zu ihnen kommen.
Hier sind noch vie andere Deutsche an der Schule, mit zwei von denen habe ich fast gar nichts zu tun, aber mit dem anderen mache ich ab und zu was und lerne mit ihm zusammen Mathe da wir im gleichen Kurs sind. Ich bin jetzt also seit drei Wochen hier und da muss ich natürlich auch schreiben wie ich mich fühle und ob wie es mir geht.
Also natürlich vermisse ich Deutschland, Düsseldorf meine Freunde und natürlich meine Familie, aber ich denke, dass dieses Jahr mich so weiterbringt und ich hab gar nicht so die Zeit darüber nachzudenken, was gerade zu Hause passiert und was ich verpassen könnte. Ich lebe für ein Jahr sozusagen in einer anderen Welt. Also ich kann auch noch nicht so viel schreiben, weil ich hier noch nicht so viel erlebt habe in den drei Wochen, aber das sind meine ersten Eindrücke von meinem Jahr in Amerika. Mein nächster Bericht wird dann um Thanksgiving geschrieben und dann auf der ssb Homepage gepostet.
|