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  ERFAHRUNGSBERICHT

Anton Rosendahl (September 2008)
Bericht 1 von 2

 
 

So hier ist schon einmal mein erster Bericht von mehreren die ich über das Jahr verteilt für euch hier hereinstellen werde!

Jetzt stehe ich kurz vor der Abreise nach Saltsburg, Pennsylvania. Dort werde ich vom 9ten September 2008 bis Ende Mai 2009 mein Auslandsjahr an The Kiski School verbringen.
Es sind jetzt noch knapp 2 Wochen die ich hier in Deutschland noch vor mir habe, bevor ich dann am 9ten September von Frankfurt über Chicago nach Pittsburgh fliege, wo ich dann mit einem Shuttleservice der Schule abgeholt werde (so ist es auf jeden Fall geplant, ob ich dann bis zur Schule laufen muss oder mir doch ein Taxi nehme, wird sich dort wohl erst kurzfristig klären). Aber ich gehe optimistisch an die Sache heran.

Da ich persönlich erst seit dem 25.06. 2008 davon weiß, dass ich die Chance habe ein Schuljahr im Ausland, beziehungsweise in meinem Fall in den USA zu verbringen, gibt/gab es sehr stressige Vorbereitungen, da natürlich jetzt alles sehr schnell gehen muss/musste.
Die Frage, ob ich die Chance nutzen möchte dieses Auslandsjahr zu machen, war schnell beantwortet. Für mich war von dem Zeitpunkt an, als meine Mutter mich fragte ob ich Interesse hätte an einem Austauschprogramm teilzunehmen, klar ich würde für ein Jahr weg von Deutschland und ab in die USA.

Es mussten Anträge an meine Schule in Deutschland geschickt werden, Recommendations von Sporttrainern und Lehrern eingeholt werden und etliche andere Formulare und Verträge ausgefüllt und unterzeichnet werden.
Dann hatte ich das Telefongespräch mit meinem Admission Director von The Kiski School.
Das Gespräch dauerte ca. eine ½ Stunde und er hat mich echt viel gefragt, doch ich hab das Gespräch eigentlich gut hinbekommen und konnte auch Fragen meinerseits über die Schule an ihn richten, die er mir nett beantworten konnte.

Als ich dann wusste wann ich den Termin in Frankfurt für mein Visum hatte, war ich schon ein bisschen aufgeregt, weil ich gemerkt habe, dass das Projekt Auslandsjahr langsam aber sicher Konturen annahm.
Ich hatte ein ungefähres Bild davon, wie das mit dem Visum ablaufen würde, da mein Stiefbruder, der schon seit dem 18.08.2008 in den USA an der Fountain Valley School ist, mir erzählt hatte, wie es dort von statten gehen würde.
Ich hab nach knapp 3 Stunden Wartezeit in einer Halle des Konsulates dann von einer Dame gesagt bekommen: „ Ihr Visum ist genehmigt und wird Ihnen innerhalb der nächsten Woche zugeschickt“. Ab dem Zeitpunkt wurde mir eigentlich erst richtig bewusst, was das eigentlich alles heißt und das ich jetzt wirklich ein Jahr weg bin von zu Hause, doch eigentlich habe ich mir gedacht, schön das es alles so geklappt hat.

Jetzt komme ich mal zu den Vorbereitungen für die USA, die ich hier in Deutschland noch machen sollte, bevor ich in die USA an meine Schule fliege.
Dazu gehören 3 Summer Readings mit je ca. 300 Seiten, 17 Seiten Fachvokabular für meinen Biologiekurs, 5 Seiten Fachvokabular für meinen Mathekurs, und 87 Kapitel Biologie Fachwissen für den Leistungskurs für den ich mich entschieden habe. (87 Kapitel hört sich mehr an als es wirklich ist, aber es war eine Menge Arbeit, an der ich auch 3 Tage gesessen habe, und es war immerhin soviel, dass es für 20 DIN A4 Seiten Stichworte gereicht hat).
Und diese Berichte hier gehören natürlich auch irgendwie dazu, doch als mich Frau Nottebohm gefragt hat, ob ich solche Berichte schreiben würde, habe ich mich selber dafür entschieden, sie zu schreiben, und über mein Auslandsjahr zu berichten und euch ein wenig daran teilnehmen zu lassen.

Ich bin mir sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Ein Auslandsjahr bietet mir viele Chancen.
Ich denke da einerseits an die Verbesserung meiner Fremdsprachenkenntnisse und individuellen Stärken, sowie andererseits an die Erweiterung meiner interkulturellen Erfahrungen (da an einer Boarding School sehr viele Schüler aus verschiedenen Regionen der Welt und damit auch viele verschiedene Kulturen miteinander leben). Darüber hinaus werde ich viele neue Kontakte knüpfen.
Am Anfang war mir ein bisschen mulmig, aber das hat sich echt schnell gelegt und ich freue mich jetzt schon auf den Flug.
Ich habe auch schon mit meinem Stiefbruder gesprochen, der ja wie erwähnt schon in den USA ist, und der mir einiges erzählt hat. Beispielsweise ist er sehr positiv überrascht, dass alle super nett wären und viel Spaß miteinander haben. Das hat mir wohl auch die letzten Bedenken genommen.

So, ich denke für’s Erste war es das mal. Ich werde den nächsten Bericht schreiben wenn ich mich dort eingelebt habe und wenn mir mal ein Stündchen Zeit zur Verfügung steht.

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und allen die auch ein Auslandsjahr vor sich haben viel Glück und vor allem vieeeeeel Spaß.

Mit freundlichen Grüßen

Anton Rosendahl

 
 
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