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  ERFAHRUNGSBERICHT

Anna Luisa Walter (April 2008)
Bericht 5 von 5

 

 
 
Fortsetzung….
Jetzt sitze ich am Flughafen, 3 Monate sind schon wieder um, seitdem ich zu Hause war, und blicke zurück und denke über all das Geschehene nach und mir wird eins klar:
Die Chancen die mir Appleby gibt, gibt mir sonst keiner auf der Welt. Wer fliegt schon mit 17 Jahren, in der 11. Klasse innerhalb von 2 Monaten Nach Deutschland und Washington nur als Schulausflug?? Ich glaube, dass das nicht viele von sich behaupten können. Ich habe diese Zeit sehr genossen und bin froh und dankbar, dass ich diese Erfahrungen machen durfte, denn das ist wirklich nicht selbstverständlich.
Das Verhältnis zu meinen Eltern war nie schlecht. Ich hatte immer Eltern, die versucht haben mir jeden Wunsch zu erfüllen und mir meine Träume zu verwirklichen. Und da mein Wunsch zu studieren Jura ist, legen sie sich für mich sehr ins Zeug, dass ich das auch schaffe, und Appleby öffnet mir viele Türen. „Wir können dir die Türen öffnen, doch durchgehen musst du selber“, sagt mein Papa und damit hatte er auch Recht. Appleby ist eine Grosse Chance für mich und ob ich sie nutze oder nicht hängt alleine von mir ab. Da können meine Eltern nicht viel machen. Aber dadurch, dass ich hier bin ist mein Verhältnis zu Mama und Papa noch viel, viel besser geworden. Man bekommt Abstand voneinander und man merkt, was man eigentlich an seiner Familie hat. Meine Mutter ist für mich, wie eine Beste Freundin und auch mit meinem Vater verstehe ich mich noch besser und ganz ehrlich viele Dinge, die meine Eltern mir früher sagten verstehe ich jetzt.
Ich werde langsam erwachsen und das merke ich auch selber. Appleby bildet Persönlichkeiten und Menschen die wissen was sie wollen, ihre Ziele fixieren und sie so lange verfolgen, bis sie sie erreicht haben. Und genau so ist es gut. Als ich hörte, dass Appleby zu sich selber sagt „Here Begins Success“ ,habe ich die Augen verdreht und das für sehr eingebildet gehalten. Doch jetzt, wo ich seid 6 Monaten auf diese Schule gehe, habe ich gemerkt, dsas dies wirklich stimmt. Ich habe Lehrer, die sich um mich kümmern, eine Familie in meinem Haus und eine 2. Familie im „Boys Boarding House Colley“.
Ich möchte die Zeit hier nicht mehr missen und habe es noch keinen Tag bereut das ich nach Appleby gegangen. Appleby ist die richtige Schule für mich und ich fühle mich hier sehr wohl.
Doch jetzt sitze ich in Toronto am Flughafen an „Gate“ B14 und fliege endlich wieder nach Hause für Ostern. Ich freue mich auf meine Familie und Freunde. Aber ich zähle auch schon wieder die Tage, in denen ich wieder zurück nach Appleby fliege darf.
Appleby College ist mein zu Hause geworden!
Und nun wünsche ich auch euch wunderschöne Osterferien oder was auch immer auf euch zukommt, wenn ihr das hier lest.
Es ist wahrscheinlich alles sehr erschreckend, wenn man so ein Jahr vor sich hat, so ging es mir am Anfang auch, doch wenn man offen ist und alles auf sich zukommen lässt und vor allem ein freundlicher Mensch ist, dann wird das die Zeit eures Lebens. Man lernt eine Menge toller Menschen kennen und knüpft viele neue Kontakte, die immer helfen können.
Ich kann nur jedem empfehlen, geht in Ausland egal ob USA oder Kanada. Es lohnt sich 100%. Traut Euch!
Till my next report with warm regards from the snowy Canada,
Love Anna – Luisa ;)
See you all may be ;)
Have an amazing Marchbreak ;)

 

 
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