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Mein Name ist Julia Hansen, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Hamburg. In genau zwei Wochen werde ich in den Flieger nach Atlanta steigen und für ein Jahr die Darlington- School in Georgia besuchen.
Der erste Gedanke an ein Auslandjahr kam bei mir schon sehr früh. Es war für mich immer einer meiner größten Träume, denn ich schon sehr lange verfolgt habe, doch ein bestimmtes Ziel hatte ich noch nicht vor Augen. Auf einer Tennisreise nach Amerika habe ich das amerikanische Leben und die Menschen besser kennengelernt und es hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt einen längeren Zeitraum in diesem Land verbringen wollte. Bei mir war es besonders schwer eine geeignete Schule zu finden, da ich neben dem guten schulischen Niveau ebenso eine Schule suchte, in der ich leistungsorientiert gut und viel Tennis spielen kann. Ich habe mich für die von ssb vorgeschlagene Darlington- School entschieden, da diese eine Kooperation mit einer Tennis-Akademie anbietet.
Das Vorbereitungstreffen über Pfingsten war in einer Jugendherberge direkt in Dortmund. Wir wurden in 3 verschiedene Gruppen aufgeteilt (Happy Hippos, Crunchy Crocs, Red Noise Reindeers). In den vier Tagen gab es ein Wettkampf zwischen den Gruppen, bei dem das Ziel war möglichst viele Punkte zu erreichen. Hilfreich waren hierfür vor allem Kreativität, Geschicklichkeit, und ein kluges Köpfchen in den einzelnen Tests. Die Kreativität wurde nicht nur beim selbst ausgedachten Cheer gefragt, sondern ebenso auch bei der Talentshow oder auch den verschiedenen Rollenspielen, die Lösungen auf schwierige Probleme uns Situationen an einer Boarding- School zeigen sollte. Ebenso gab es Session wie "A day at a Boarding- School" oder "Culture“, die uns auf unser Auslandsjahr weiter vorbereiten sollten.
Am Ende der verschiedenen Session wurden kleine Tests geschrieben, die ebenfalls in den Gesamtpunktestand einflossen.
Pünktlichkeit, Engagement und Fairness gab ebenso Punkte. Dieser Wettkampf zwischen die einzelnen Gruppen stärke vor allem den Teamgeist und Zusammengehörigkeit, die auch später an unseren Boarding- Schools wichtig ist.
Am Ende siegten knapp die Red Noise Reindeers, nachdem sie schon nach den ersten zwei Tagen einen großen Vorsprung hatten, doch meine Gruppe, die Happy Hippos, haben am Ende noch einmal ordentlich aufgeholt, doch zum Gesamtsieg hat es leider nicht gereicht...SCHADE!!
Durch die Gespräche mit gleichaltrigen konnte man sich gut über seine Sorgen, Probleme aber auch Erwartungen austauschen. Jederzeit konnte man auch den Ehemaligen seine Fragen stellen, durch die man weitere Vorstellungen bekommt, aber auch seine Ängste beruhigt werden.
In den vier Tagen prasselten viele Informationen auf einen herein und jeder musste versuchen so viel wie möglich davon mitzunehmen.
Besonders interessant war auch die „Interculture Session“ mit Herrn van der Bergh, der und das zusammenleben vieler verschiedener Kulturen veranschaulichte.
Jetzt wo die Reise immer näher rückt und man sich nach und nach von seinen Freunden verabschiedet, fängt man an nachzudenken, ob es das Richtige ist was man macht. Ich versuche mir vorzustellen wie es an meiner neuen Schule wird, ob ich Heimweh kriegen werde…doch die Vorfreude ist am größten;)
In den letzten Wochen musste noch viel erledigt werden. Neben der Visa- Beantragung kamen auch noch viele Formulare von meiner Schule, die ich zusammen mit meinen Eltern ausfüllen musste, die Krankenversicherung und vieles mehr. Bei Fragen stand einem das ganze ssb Team immer mit der richtigen Antwort bereit.
Freunde von mir berichteten über ihren schlimmen und stressigen Erlebnissen bei ihrer Visa- Beantragung(beispielsweise bis zu 4 Stunden Wartezeit, oder auch die Unfreundlichkeit des Personals), doch bei mir verlief eigentlich alles ganz glatt. Es dauerte insgesamt nur 1.30 Stunden, bis ich wieder aus der Botschaft gegangen bin, und schon zwei Tage später war die Bestätigung bei mir in der Post.
Ich rate euch früh mit den Vorbereitungen anzufangen und nicht alles auf die letzten Wochen zu schieben, denn am Ende ist man oft mit anderen Aufgaben beschäftigt, die kurzfristig entstehen. Also früh anfangen, auch mit Bücher lesen und sich ein bisschen in das Fachvokabular einzuarbeiten.
So, in a few days my huge adventure will start. I can hardly wait for take off. In the next report I will tell you more about my new school and experience.
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